Fragen, die du dir stellen solltest, um Englisch zu lernen
10 Fragen, die dir helfen, Fortschritte in deinen Englischkenntnissen zu machen
Jeden Morgen bei Kaffee und Porridge lese ich ein oder zwei Artikel, die mir ins Auge springen. Die Serie “Questions to ask yourself” in The Guardian hat mich zum Nachdenken gebracht. Diese Artikel stellen Fragen, die Leser:innen ermutigen, über ihr Leben zu reflektieren und konkrete Schritte zur Verbesserung verschiedener Lebensbereiche zu unternehmen.
Inspiriert von diesem Ansatz habe ich eine Version speziell für Sprachlerner erstellt. Egal, ob du Anfänger:in bist oder schon fortgeschritten – die folgenden Fragen sollen dir helfen, deinen Fortschritt zu bewerten, Herausforderungen zu meistern und das Beste aus deiner Language Learning Journey herauszuholen. Ich habe einige dieser Fragen sogar mit meiner eigenen Deutschlehrerin (der wunderbaren Anna Pejchal) verwendet, um mein eigenes Lernen zu verbessern.
Wie Oliver Burkeman im Guardian-Artikel schreibt:
„… diese Fragen können nur von der Person beantwortet werden, die mit Abstand am besten versteht, was in deinem Leben wirklich einen Unterschied machen könnte – nämlich von dir selbst.“
Eine neue Sprache zu lernen ist ein Abenteuer voller Herausforderungen, Frustrationen und belohnender Momente. Egal, ob du im Urlaub mit Einheimischen sprechen oder deine Fähigkeiten für den Beruf verbessern möchtest – der Weg zur Sprachbeherrschung beginnt damit, die richtigen Fragen zu stellen.
Hier ist ein Leitfaden, um über deinen Fortschritt nachzudenken, deine Stärken zu erkennen und deine Herangehensweise zu optimieren:
Warum will ich Englisch lernen?
Motivation ist der Motor jeder erfolgreichen Sprachlernreise. Träumst du davon, einen Afternoon Tea auf perfektem Britisch-Englisch zu bestellen oder deine Kolleg:innen mit beeindruckenden Präsentationsfähigkeiten zu beeindrucken? Vielleicht möchtest du internationale Freundschaften wiederaufleben lassen oder hast einfach Freude daran, etwas Neues zu lernen. Klarheit über dein „Warum“ gibt dir einen Sinn – besonders an Tagen, an denen sich der Fortschritt langsam anfühlt.
Was habe ich bisher gelernt?
Nimm dir einen Moment, um deine Erfolge zu feiern. Kannst du dich selbstbewusst vorstellen oder einen Kaffee bestellen? Hast du die schwierige Aussprache von „thorough“ gemeistert? Fortschritte kommen in kleinen Schritten, und das Bewusstsein für das, was du erreicht hast, stärkt dein Selbstvertrauen und gibt dir neuen Schwung.
Womit habe ich Schwierigkeiten?
Vielleicht wächst dein Wortschatz, aber du fühlst dich unwohl, dich jemandem vorzustellen. Oder du bekommst immer 10 von 10 Punkten in Grammatikübungen, aber beim Sprechen blockierst du. Wenn du deine Schwachstellen erkennst, kannst du gezielt daran arbeiten – und akzeptieren, dass Herausforderungen zum Prozess dazugehören.
Übe ich genug – und auf die richtige Art und Weise?
Sprachkenntnisse brauchen regelmäßige Übung. Wie viel Zeit investierst du? Und noch wichtiger: Wie nutzt du diese Zeit? Balancierst du passives Lernen (Hören und Lesen) mit aktivem Output (Sprechen und Schreiben)? Abwechslung kann Wunder wirken. Kurz und knackig, aber regelmäßig zu üben, ist oft der beste Weg. Vielleicht ist für dich ein Intensivkurs genau das Richtige. Es ist wichtig, eine Methode zu finden, die zu dir und deinem Stil passt.
Funktionieren meine Ressourcen für mich?
Von Sprach-Apps über Podcasts, Lehrbücher bis hin zu Konversationskursen – es gibt unzählige Tools, die dir zur Verfügung stehen. Aber nicht alle passen zu jedem Lernenden. Wenn deine aktuellen Methoden nicht funktionieren, probier etwas Neues aus – vielleicht ein neue Englischtrainerin (ich bin da, falls du mich brauchst 😊), ein KI-Tool oder eine spannende TV-Serie, die neuen Schwung in deine Routine bringt.
Wie oft verlasse ich meine Komfortzone?
Eine Sprache zu lernen bedeutet, Fehler zu machen – oft laut und in aller Öffentlichkeit. Nutzt du Gelegenheiten, in der Realität zu üben, oder hältst du dich zurück? Nimm die Peinlichkeit in Kauf – genau daran wächst du. Mit echten Menschen zu sprechen, ist der schnellste Weg, Selbstbewusstsein aufzubauen.
Verbinde ich mich mit der Kultur hinter der Sprache?
Sprache und Kultur gehören untrennbar zusammen. Filme schauen, Musik hören oder Bücher aus den Ländern lesen, in denen deine Zielsprache gesprochen wird, macht das Lernen reicher – und macht Spaß. Englisch gibt es in vielen Varianten, und das ist eine tolle Gelegenheit, die Vielfalt der Welt zu entdecken. Schließlich sind Sprachen zum Leben da, nicht nur zum Lernen.
Was hält mich motiviert?
Motivation kann schwanken, daher lohnt es sich, darüber nachzudenken, wie du sie aufrechterhältst. Setzt du dir Meilensteine, wie jede Woche 10 neue Wörter zu lernen oder den Text eines Liedes auswendig zu können? Belohnst du dich – mit einem kleinen Geschenk nach deinem ersten Gespräch oder einem Urlaub, sobald du ein bestimmtes Niveau erreicht hast? Das Feiern von Fortschritten macht die Reise angenehmer.
Bin ich geduldig mit mir selbst?
Sprachenlernen ist ein Marathon, kein Sprint. Du wirst sicher Plateaus erreichen oder das Gefühl haben, manchmal rückwärts zu gehen. Sei freundlich zu dir selbst und vertraue dem Prozess. Selbst die flüssigsten Sprecher:innen waren einmal Anfänger:innen.
Was ist mein nächster Schritt?
Ob es darum geht, einen Konversationskurs zu buchen, ein Tagebuch in deiner Zielsprache zu starten oder eine Reise ins Ausland zu planen – ein klarer nächster Schritt kann deinem Lernen neuen Schwung geben. Sprachenlernen ist eine fortlaufende Reise – wenn du dir diese Fragen immer wieder stellst, bleibst du auf Kurs.
Wenn dich diese Fragen inspiriert haben, warum nicht gleich in die Tat umsetzen? Lass uns darüber sprechen, wie ich dir helfen kann, dein Englisch zu verbessern.
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I’m Jane Carvell, a business English trainer and language coach. I help German-speaking professionals improve their English communication skills, so that they can build better connections and flourish in an international working world.